Namensdeutung

Der Name Hullern - eine Deutungskonkurrenz

Einleitung

Im Herbst 1988 resümierte der Herausgeber der im Auftrage der Stadt Haltern erschienenen Festschrift „Haltern. Beiträge zur Stadtgeschichte“, Dr. Franz-Josef Schulte-Althoff, in seinem Vorwort, manche offenkundigen Lücken in der Darstellung einiger Beiträge seien u.a. auf eine schlechte Quellenlage zurückzuführen, nicht alle vorgesehenen Beiträge zustande gekommen.

Zu den von ihm angeführten Desiderata zählt auch die Etymologie der Ortsnamen im Stadtgebiet. Inzwischen erfolgte im Jahre 1994 die Veröffentlichung des ersten umfangreichen Beitrages zur Geschichte des Ortsteils Hullern.

Luftbild Hullern

Besondere Bedeutung erlangt das Buch durch neue und korrigierte Forschungsergebnisse zur Entstehung der ehemals selbständigen Gemeinde - und damit zur Herkunft, Entwicklung und Deutung des Namens Hullern.

Präsentation der untersuchten Thematik

Vordergründiger Anlass zu diesem Beitrag ist - wie der Titel schon zeigt - eine Deutungskonkurrenz des Namens Hullern zu der im obigen Buch veröffentlichten detaillierten Stellungnahme der Kommission für Mundart- und Namenforschung Westfalens (Landschaftsverband Westfalen-Lippe, Münster) aus dem Jahre 1990.

Um den gesamten etymologisch fundierten Forschungsstand abwägen zu können, wird die bisherige Deutung in referierendem Verfahren vorangestellt.

Aus Gründen der Komplexität ist es an dieser Stelle unerlässlich, Hullerns erste urkundliche Erwähnung sowie die sprachwissenschaftliche Widerlegung von „Horlon“ (aus dem Jahre 1017) in die Thematik einzubeziehen.

Zum Namen

Seine erste urkundliche Erwähnung erfährt der Ort als „(In) Hulluron“ zur Lokalisation einer Hofstelle (Manse) in einem Urbar der Abtei Werden a. d. Ruhr. Geschrieben ist das im Hauptstaatsarchiv Düsseldorf aufbewahrte, vermutlich auf Stiftungen beruhende Einkünfte-Register von einer Hand des 10./11. Jahrhunderts.

Ausschnitt aus dem Einkünfte-Register

Als zweitältester Beleg findet sich mit „De Hulleron“ ein Oberhof (bei ihm handelt es sich um den im Jahre 1983 abgebrochenen Hof Streyl) in einem Heberegister aus dem 11. Jahrhundert bezeichnet, der zum Dotationsgut des um 1070/1080 gegründeten Stifts St. Mauritz bei Münster gehörte.

In einem um die Mitte des 12. Jahrhunderts aufgestellten Traditionsverzeichnis von Stiftungen für das Kloster Werden steht unter 64.: „Hulleron. Tradidit Gerbolt sancto Liudgero pro matre suaEmmi predium suum in Hulloron.“ [= Gerbolt hat dem heiligen Liudger (Anmerkung: dem Schutzpatron des Klosters Werden) sein Gut Hullern für die Feier eines Jahresgedächtnisses seiner Mutter Emmis gestiftet.] Im Urbar E (Heberegister um 1150) ist dieser Hof „In Hulleren“, der wie andere Güter an die Herren von Lüdinghausen als Lehen vergeben war, dem Fronhofsamt Werne-Selm zugeordnet.

Sprachwissenschaftlich widerlegt ist das bislang immer wieder für Hullern in Anspruch genommene „Horlon“ in einer Urkunde Kaiser Heinrichs II. aus dem Jahre 1017, als dieser dem Bistum Paderborn mehrere im Raum Dülmen, Haltern, Lembeck und Recklinghausen gelegene Güter übertrug.

Philologische Deutung des Namens

I. Stellungnahme der Kommission für Mundart- und Namenforschung Westfalens (Landschaftsverband Westfalen-Lippe, Münster) im Jahre 1990

Dr. Gunter Müller, Wissenschaftlicher Mitarbeiter bei obiger Kommission und mit einem Aufsatz über den Halterner Namensursprung u.a. in den Blättern zur Geschichte des Vereins für Altertumskunde und Heimatpflege Haltern bekannt geworden, zieht zur Deutung als morphologisch wohl gleich strukturiert den Namen der Ortschaft Buldern (zwischen Dülmen und Münster gelegen) bei, dessen älteste Formen lauten:

in Bunhlaron (a. 889)
In Bunhlaron,
In pago Bunlarun,
In Bunlarun (ca. a. 890 - 900))
In Buldoron;
In Bulloron (späteres 10. Jahrhundert)
pro Bulleron,
De Bulleren (Mitte des 12. Jahrhunders)

Der Germanist Heinrich Dittmaier hatte um 1962 wegen ahd. (= althochdeutsch) gilari „Gemach, Wohnung, Aufenthalt“ im gerüstlichen Sinn als Werk des Zimmermanns das Grundwort (h)lar einleuchtend als „Viehpferch, Viehhürde“ erklärt; im Bestimmungswort bun- sah er eine Wurzel * bu- „junges männliches Zuchttier, heranwachsendes männliches Jungvieh“ wie in engl. bud, westfälisch but „Kalb“, bun- „Rind, halbausgewachsenes Kalb“.

Dr. Müller nun vergleicht in Hulluron mit der jüngeren Form In Bulloron (mit h-Ausfall, Assimilation des n zu l) und schließt daraus aufeine ältere Form *Hul - (h)laron. Doch muß offen bleiben, ob das l am Ende des Erstgliedes echt ist oder auf Angleichung an den Anlaut von -laron zurückgeht.

Im ersten Falle eines Stammes hul- bietet sich nach G. Müller auch ein Hull-hlaron an, zu (*) holl, (*) hull „Hügel“, (germ. *hulla-, verwandt mit lat. collis „Hügel“).

Strukturell vergleichbar wären dann etwa Builaar bei Gent zu ndl. (= niederländisch) buil „Beule, Hügel“ und ein untergegangenes Hyllare, 1315 genannt in Flandern, zu ndl., flämisch hille, „Hügel“.

Im zweiten Falle der Assimilation könnte Hullern aber auch eine Parallele zu Holler bei Clervaux (Clerf) in Luxemburg sein, belegt als Hunlar aus dem Prümer Urbar (a. 893) in Abschrift aus dem Jahre 1222.

Dittmaier erwägt eine Verbindung mit ags. hun „junges Tier“, aber vielleicht liegt auch ein alter Bachname vor, wo dieses Bestimmungswort nicht selten ist und es möglicherweise lautmalende Bedeutung hatte.

Fazit:

Das Erstglied von Hulluron ist also nicht eindeutig zu bestimmen; das Grundwort, wenn es richtig bestimmt ist, weist auf eine gezäunte Siedelstelle, wie die in Westfalen häufigen Grundwörter wik , hamm , reke und weitere.
Außerdem: In Hinblick auf die genaue geographische Lage Hullerns trifft ein naturräumlicher Bezug zu „Hügel“ nicht direkt, nur in den Randzonen, im Umfeld zu.
Weitere Nachforschungen inzwischen ergaben, dass ein mittelniederländisches Wörterbuch zwar zu hille „Hügel“ eine Nebenform hulle führt, ein altenglisches zu hyll hul, aber in beiden Fällen sind diese Nebenformen so selten, dass es sich wohl um Schreiber-Varianten, nicht aber um eigene Wörter handelt.

II. Eine Deutungskonkurrenz

Ansatz

Die im Folgenden zur Diskussion gestellte neue Deutung konzentriert sich auf das bislang nicht eindeutig zu erklärende Erstglied von Hulluron (Hulleron, Hulloron, Hulleren, Hullern).
In einer Art „Synthese“ werden sprachwissenschaftliche Belege aus dem Altsächsischen, dem ältesten Abschnitt der niederdeutschen Sprachentwicklung (9. Jahrhundert), mit der naturräumlichen Struktur und Gliederung des Gebietes um Haltern/Hullern verknüpft und zur Deutung herangezogen, zumal die grundsätzliche Frage nach einem sächsischen Besiedlungsnachweis (in der ehemaligen Hullerner Bauerschaft Stevern) positiv beantwortet werden kann.

Aus den altsächsischen Sprachdenkmälern

Die St. Petrier Bibel- und Mischglossen, die am Ende des 10., Anfang des 11. Jahrhunderts geschrieben worden sind, finden sich in dem früher dem Kloster St. Petri im Schwarzwald gehörigen Codex, der aus 106 Blättern besteht und vermutlich aus Franken stammt.
Die deutschen Glossen scheinen sämtlich von derselben Hand wie der lateinische Inhalt der Handschrift herzurühren.
Folgende Glosse weist eine für die Untersuchung etymologisch interessante Vokabel auf:
...teristrum uuimpal id est hullidok (=“Schleier“)...

Der zweite Beleg ist dem „Heliand“ („Heiland“), dem altsächsischen, in 6000 stabreimenden Langzeilen abgefassten Christus-Epos des 9. Jahrhunderts entnommen.
Es stammt vielleicht von einem angelsächsischen Missionar, stellt Jesus als Herzog mit seinen Gefolgsleuten in die Welt der damaligen Zeit und beruht auf der Evangelienharmonie (Zusammenstellung aus allen 4 Evangelien zu einem einheitlichen Bericht über das Leben Jesu) des Tatian (170 n. Chr.) und dem Matthäusevangelium.
Aus der Bergpredigt ist folgende Textstelle entnommen:
„Niemand soll sein Licht vor den Leuten (ver-) bergen,
Das helle verhüllen, sondern hoch mög` er`s
In den Saal setzen, daß es alle sehen...“

Diese Zeilen lauten im Heliand (Handschrift C), V. 1405 - 1407:
Ni scal neoman lioht, the it habad, liudiun dernean,
te hardo bihullean, ac he it hoho scal
an seli settean, that thea gesehan mugin...

Etymologisches Ergebnis

In Anlehnung an altsächsisch hullian (9. Jh.) verweist die völlig überarbeitete Neuausgabe des „Deutschen Wörterbuches“ von Gerhard Wahrig zu ahd. (althochdeutsch: ca. 750-1050) hullan, gotisch huljan „einhüllen, bedecken, verbergen“ auf das Herkunftswort „hüllen“ (etwas in etwas einpacken, mit etwas rundum bedecken, ahd. hulla „Hülle“ (Umhüllung; das, was etwas anderes umhüllt, einhüllt; u.a. Decke, Schleier, Hülse, Schale); nach „Der Große Duden“, Bd. 7, Etymologie gehört das gemeingermanische Verb mhd. hüllen, ahd. hullan, got. huljan, altengl. hyllan, schwed. hölja zu der unter „hehlen“ (bedecken, verhüllen, verbergen, verstecken) dargestellten indogermanischen Wortgruppe.

Signifikante naturräumliche Struktur und Gliederung des Gebietes um Haltern/Hullern

Die folgende Beschreibung lehnt sich im Wesentlichen eng an eine Veröffentlichung von Wilhelm von Kürten aus dem Jahre 1965 an, in der er das grundlegende naturräumliche Gefüge des Halterner Raumes und seiner Umgebung äußerst detailliert und prägnant darlegte.

Zwischen den Höhen der Haard, der Borkenberge und der Hohen Mark im Westen liegt bekanntlich eine breite, von Lippe und Stever durchflossene Talzone.
Das sog. Halterner Tal erstreckt sich von Ost nach West in einer Länge von ca. 14 km, seine maximale Breite beträgt 7 km, die westliche Abgrenzung ist durch die Talverengung am Annaberg - einem Kessel gleich - zwischen Haard und Hohe Mark gegeben. Das 35-50 m über NN gelegene Tal wird hier von den angrenzenden Höhen um 50-100 m überragt.
Begleitet wird die 1000-1500 m breite Talaue der Lippe durch die etwa 4-7 m höher gelegenen Niederterrassen: im Norden die Hullerner Sandplatte, zu der auch die Niederterrasse des Sythener Raumes mit dem Mühlbachtal zählt, im Süden die schmaler ausgebildeten FlaesheimerNiederterrassen.

Die Hullerner Sandplatte (ca. 45 m über NN) besteht aus geschichteten Fein- oder Mittelsanden mit zahlreichen anlehmigen Lagen im Untergrund. Sie ist u.a. weithin von geschlossenen Flugsanddecken und Dünenfeldern überlagert. Die Bodenverhältnisse sind durch Podsole, Rankerpodsole und Podsol-Braunerden etc. gekennzeichnet. An einigen Stellen treten Plaggenböden auf.
Die potentielle natürliche Vegetation wird weithin von Stieleichen-Birkenwäldern bestimmt; nur in den etwas günstigeren Partien sind Buchen-Eichenwälder als bodenständige natürliche Pflanzengesellschaft anzusprechen. Im vorigen Jahrhundert erstreckten sich hier noch weite Heidegebiete, von denen heute der größte Teil durch Kiefernforste ersetzt ist. Nur die Reste der ehemaligen Heideflächen (Westruper Heide und Sebbelheide) sind als Naturschutzgebiete erhalten geblieben.

Die Lippe-Aue ihrerseits weist eine Zweiteilung auf: eine höhere, dem Alluvium zugeordnete Terrassenstufe (der Inselterrasse) und die tiefere, eigentliche Talaue. Der Höhenunterschied beträgt im Durchschnitt etwa 2 m. Immer wieder ist die Inselterrasse durch tiefere Aueflächen, Kolke und alte Flussschlingen aufgelöst, zergliedert und erreicht häufig eine Breite von mehr als 1 km.
Das sehr geringe Gefälle der Lippe (von Ahsen bis Hervest bei einer Flusslänge von 33 km nur etwa 10,5 m) führte zu einer starken Mäanderbildung, sodass bei extremem Hochwasser weite Teile der Talaue stellenweise bis zu 1000 m breit überflutet werden konnten.
Die im Süden, Westen und Norden an das Halterner Tal grenzenden Höhen der Haard, der Hohen Mark und der Borkenberge mit ihrem teils hügeligen, teils welligen Relief steigen an vielen Stellen auf mehr als 100 m über NN empor. Ihre Kernbereiche sind von einer großen Anzahl von Trockentälchen gegliedert und weisen viele Hangflächen mit Neigungswinkeln über 5°, z.T. über 15° auf. Sie bilden „Gebirge“ im Kleinen mit vielen Kuppen, Rücken und kleinen Hochflächen. Bäche fehlen fast ganz, treten höchstens vereinzelt in den Randbereichen auf. Die Wasserarmut, die mit dem sandigen, durchlässigen Untergrund zusammenhängt, ist eins der wesentlichen Kennzeichen der Halterner Höhen. Sie stellt auch ein wichtiges Kriterium für die Abgrenzung nach außen dar.

Die Haard umfasst etwa 75 qkm, präsentiert sich mit ihrem fast quadratischen Grundriss als das geschlossenste und am höchsten aufsteigende der drei Hügelländer (Stimberg 157 m, Rennberg 137 m, Finkenberg 130 m, Dachsberg 123 m u.a.) und tritt zum Teil im Steilabfall bis an die Lippe heran.
Mit einer Ost-West-Ausdehnung von ca. 6,5 km, einer Nord-Süd-Breite von ca. 3,5 km weisen die nördlich von Hullern angrenzenden Borkenberge den kleinsten der Halterner Höhenbereiche auf:
Fischberg 133,6 m,Rauher Hang 126,5 m, Steinberg 85,1 m u.a. Trotzdem treten sie mit ihren markanten „bergigen“ Formen recht auffällig in Erscheinung und zeichnen sich insbesondere im Horizontprofil von weitem ab. Im Süden zur Stever hin, im Westen und Norden sind sie von Talebenen umgeben, aus denen sie sich deutlich herausheben. Im hügeligen Kernbereich werden Höhenunterschiede bis zu 90 m/1,27 qkm erreicht. In das östliche und das schmale südliche Vorland sind einige Senken mit kleinen Mooren eingelagert.

Orographisch-topographisches Untersuchungsergebnis

Hullerns Lage zwischen der Lippe- und Stever-Aue in einer terrassenförmig feinstrukturierten Landschaft, die im Südwesten unmittelbar von der Haard - stellenweise mit erstaunlicher Reliefenergie, im Norden von den Borkenbergen abgegrenzt wird, im 8./9. Jahrhundert aus u.a. verkehrsgeographischer Sicht weitgehend unerschlossen, in Hochwasserphasen unzugänglich, quasi von der „Außenwelt“ abgeschnitten war, weist aufgrund ihrer dargelegten vielfältigen natürlichen Hemmnisfaktoren den Charakter einer eingehüllten, umhüllten, verborgenen Ansiedlung auf.

Deutung

Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes (Hulluron, Hulleron, Hulloron) lässt sich nach der oben angeführten „Synthese“ als eingehüllte/umhüllte, verborgen liegende gezäunte Siedelstelle deuten.


Quellen

  1. Bruder, Heiko: Hullern - ein Dorf zwischen Lippe und Stever. Hrsg. von der Schützengesellschaft Hullern e.V., Verlag Rademann, Lüdinghausen 1994.
  2. Für Anregungen und Hinweise zu diesem Thema ist der Verfasser Herrn Prof. Dr. Paul Derks, Fachbereich 3 / Germanistik, Universität GH Essen dankbar.
  3. HStA Düsseldorf, Abtei Werden IXa 1b (Blatt 17a) bzw. Kötzschke, Rudolf: Rheinische Urbare, Bd. 2, Bonn 1906, S. 118.
  4. Niesert, Münsterische Urkundensammlung, 4. Bd., Coesfeld 1832, S. 81 bzw. Codex Traditionum Westfalicarum, Bd. 3, Münster 1888, S. 116.
  5. Kötzschke, S. 158 (= Urbare Werden A, 158).
  6. ebenda, S. 210 (= Urbare Werden A, 210).
  7. Bruder (wie Anm. 1), S. 13 ff.
  8. MGH DH II. 368 (MGH D = Monumenta Germaniae historica. Diplomata) bzw. STA Münster, Msc I 118, Bl. 87 (Kopiar Paderborner Domkapitel).
  9. Schreiben vom 15.11.1990 und 04.12.1990 an den Verfasser.
  10. Wolfhelm, Bischof von Münster, für Kloster Werden a. 889; Abschrift des 12. Jahrhunderts. Text bei Schieffer, Rudolf: Zur Frühgeschichte des Domstifts von Münster. In: Westf. Forschungen 28 (1976/77), S. 29; schlechterer Druck in: RHWf (= Regesta Historiae Westfaliae. Accedit Codex Diplomaticus. Hg. von Heinrich August Erhard), Osnabrück 1972, I Nr. 40.
  11. Urbare Werden A, 26, 43, 57, 58.
  12. Urbare Werden A, 80, 81.
  13. Urbare Werden A, 261, 262.
  14. Otfried: Evangelienbuch. Hg. von Oskar Erdmann. Halle 1882, V 23, 2: gilari in himilriche; (vgl. Reclam Universal-Bibliothek Nr. 8384 (4), 1987, S. 150).
  15. Dittmaier, Heinrich: Die (H)lar-Namen. Sichtung und Deutung, Köln, Graz 1963, S. 61/62.
  16. Vgl. cornu: Horn; cor, cordis: Herz; canis: Hund; centum: hundert; corulus: Hasel etc.
  17. Dittmaier: Die (H)lar-Namen, S. 77.
  18. ebenda, S. 79.
  19. ebenda, S. 91. Hunlar: in: Rheinische Urbare, 5. Bd., Das Prümer Urbar. Hg. von Ingo Schwab, Düsseldorf 1983, S. 161, S. 166.
  20. Hullern ist nicht geführt bei Dittmaier: Die (H)lar-Namen.
  21. Schütte, Leopold: Wik. Eine Siedlungsbezeichnung in historischen und sprachlichen Bezügen. Köln, Wien 1976.
  22. Derks, Paul: Die Siedlungsnamen der Stadt Essen. Sprachliche und geschichtliche Untersuchungen (= Beiträge zur Geschichte von Stadt und Stift Essen). Essen 1985, S. 147-159: wegen Hamm und Vogelheim bei Essen; Derks, Paul: Von Angermund bis Zeppenheim. Die Ortsnamen des Düsseldorfer Stadtbezirks 5. Düsseldorf 1994, S. 26-29: mit übersicht über die rheinischen und westfälischen Hamm, Hamme.
  23. Derks, Paul: „Cenobium Herreke“ und die „Hertha-Eiche“. Eine Nachlese zum Herdecker Stadtjubiläum. In: Der Märker. Landeskundliche Zeitschrift für den Bereich der ehem. Grafschaft Mark und den Märkischen Kreis 41 (1992), S. 208-210.
  24. Kleinere altsächsische sprachdenkmäler mit anmerkungen und glossar hg. von Elis Wadstein. Norden, Leipzig 1899, S. 76,6.
  25. Der Heliand in Simrocks übertragung und die Bruchstücke der altsächsischen Genesis. Leipzig 1921, S. 59.
  26. Heliand und Genesis. Hg. von Otto Behaghel. Siebente Auflage bearb. von Walther Mitzka. Tübingen 1958.
  27. Wahrig, Gerhard: Deutsches Wörterbuch mit einem „Lexikon der deutschen Sprachlehre“. Völlig überarbeitete Neuausgabe. München 1986/1989, S. 673.
  28. Anmerkung: gotische/ostgermanische Sprache, überliefert besonders in der Bibelübersetzung des Wulfia, 4. Jahrhundert.
  29. Der Große Duden, Bd. 7, Etymologie. Bearbeitet von Günther Drosdowski, Paul Grebe. Mannheim 1963, S. 275.
  30. Kürten, Wilhelm von: Die naturräumliche Struktur und Gliederung des Gebietes um Haltern, in: Natur und Landschaft im Ruhrgebiet, Heft 2, 1965, S. 7 - 50.

Manuskript weitgehend veröffentlicht in: Halterner Jahrbuch 2000, S. 65 -74